Petra Ziemann ist führende Mountainbikerin beim RCW Koblenz-Arzheim Der RCW Koblenz-Arzheim hat eine neue Top-Athletin in seinen Reihen. Petra Ziemann hat im letzten Jahr ihre Leidenschaft zum MTB-Sport entdeckt und den Winter über ordentlich trainiert. Dies hat sich nun auch gelohnt. Beim Schinderhannes-Marathon in Emmelshausen fuhr sie bei wiedrigen Wetterverhältnissen und technisch anspruchsvollem Kurs auf den 3 Platz. Stolz und motiviert über diese sehr gute Leistung startete sie dann auch beim Halbmarathon in Rhens und belegte dort den 9. Platz. Durch einen Plattfuß wurde sie in dem letzten Streckenabschnitt dann doch noch von einigen Kontrahentinnen überholt. Dennoch reichte es aus, die Führung in der Gesamtwertung der CX-Challenge - einer Marathonserie über 5 Marathons - zu übernehmen. Insgesamt 60 Gegnerinnen kämpfen in dieser Challenge um Punkte und Platzierungen. "Konditionell bin ich zur Zeit sehr gut aufgestellt und hoch motiviert. Meine Schwächen liegen eindeutig im technischen Bereich des Geländefahrens. Hier hat mir das Training bei und mit dem RCW schon sehr geholfen," berichtet Petra Ziemann im Gespräch mit dem MTB-Fachwart Hansi Hentschel . "Das Wintertraining hat mich dieses Jahr vor besondere Härten gestellt. Der schneereiche Winter und die schwer fahrbaren Strecken haben mir sehr zugesetzt. Aber mit der Motivation des Vereines und der Trainer habe ich im Winter regelmäßige Fahrten zur Arbeit durchgehalten und auch schwierige Fahrten bestanden. Damit konnte ich die nötigen Grundlagen erwerben und dies kommt mir nun zugute. Was mir noch fehlt, ist ein Technik-Camp im Verein, um auch den Reifen schneller flicken zu können," lacht sie. "Der Plattfuß in Rhens war schon recht bitter. Da habe ich erst gemerkt, wie schlecht ich so etwas beherrsche. Das soll sich über den Sommer noch ändern. Auch der RCW wird mir hierbei helfen," erklärt sie gegenüber Christoph Kretschmer, Jugendtrainer. Für die weitere Saison hat sich Petra noch viel vorgenommen. Neben den weiteren Wettkämpfen der CX-Challenge in Boppard, Oppenhausen und Büchel steht natürlich der Sieg in der Frauenklasse der CX-Challenge ganz oben auf der Liste. Aber auch ein 12-Stunden-Rennen in Todtnauberg/Schwarzwald ist bereits gebucht. "Der RCW Koblenz-Arzheim wird dort mit mehreren Teams und Einzelfahrern am Start sein. Da wollte ich natürlich mit dabei sein und dieses spannende Rennen miterleben; und dazu natürlich auch die schöne Zeit mit den RCW-Leuten verbringen," resümiert sie.
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RCW Koblenz-Arzheim gewinnt den Preis des Präsidenten

Erneut kann der RCW mit seiner Mountainbike-Abteilung auf sich aufmerksam machen. Mit dem Preis des Präsidenten stärkt der Bund Deutscher Radfahrer Vereine mit hervorragender Arbeit. Rudolf Scharping und seine Frau Kristina Gräfin Pilati haben diesen Preis zur Verfügung gestellt, um vorbildliche Aktivitäten bei Jugendarbeit und Mitgliederwerbung sowie in der Prävention gegen Doping auszuzeichnen. Große Freude herrschte daher auch bei den Mountainbikern des RCW Koblenz-Arzheim, als sie erfuhren, dass Sie diesen begehrten Preis erhalten dürfen. Der auf der rechten Rheinseite ansässige Radsportverein hat seit dem Jahre 2007 zwei Mountainbike-Gruppen aufgebaut, die mittlerweile auf über 40 Athletinnen und Athleten angewachsen sind und bereits zahlreiche Titel und Preise eingefahren haben. "Im vergangenen Jahr haben wir ordentlich Titel gesammelt. So entstammen dem Verein nicht nur Bezirks-, Rheinland- und Rheinland-Pfalz-Meister", berichtet Jugendtrainer und MTB-Fachwart Hansi Hentschel. "Im vergangenen Jahr konnten wir sogar einen Deutschen Meister und einen 3. Platz bei den Weltmeisterschaften erreichen."
"Der Preis des Präsidenten soll für das geplante Radtrainingslager im März in der Eifel verwendet werden. Daran nehmen fast alle Jugendfahrer teil. Damit kommt das Geld direkt bei den Sportlern an", freut sich Hentschel. Wer ebenfalls Interesse hat mitzumachen, kann sich auf der Website www.rcw-arzheim.info informieren.
Wintertraining auf dem Rad
Hat Euer Rad in den letzten Tagen auch schon so ausgesehen? Nein ???
Dann wird es aber höchste Zeit. Nur noch wenige Tage haben wir diese tollen winterlichen Bedingungen. Und das Radeln im Schnee hat nix mit Mut und Härte zu tun, sondern lediglich mit Geschicklichkeit und Training. Hier ein paar ultimative Tipps, wie Ihr die winterliche Tour gut überstehen könnt:
- Kleidung: Am Besten tragt Ihr drei Schichten Funktionsbekleidung. 1. Schicht ist die Unterwäsche, 2. Schicht ist Trikot und Hose und die 3. Schicht sollte möglichst winddicht sein. Nur der Wind erzeugt den Auskühlungseffekt beim Radfahren.
- Sicherheit: Helm, Handschuhe und Brille sind ein Muss. Dazu kommt Licht und Schutzbleche, damit Ihr immer gut vorbereitet seid. Achtet auf gut sichtbare Kleidung. Ggf. tragt Ihr einfach eine Warnweste aus dem Auto.
- Füsse: Trocken sollten sie bleiben. Wer keine Winterstiefel hat, kann die Schuhe mit Neopren-Überschuhen tragen. Wer das auch nicht hat, der nehme einfach dicke Wintersocken und zieht diese über die Schuhe. So bleibt wenigstens der Schnee von den Schuhen fern.
- Dauer: Nicht zu lange fahren. Die Belastung bei kalter Luft stellt eine besondere Herausforderung für die Lunge und Bronchien dar. Bitte nicht übertreiben. Eine Tour sollte nicht länger als 1,5 bis 2 Stunden dauern. Für Geübte kann es auch darüber hinaus gehen. Aber der Nutzen ist dann nicht sehr groß. Geht lieber Laufen, wenn Ihr im Grundlagenbereich etwas machen möchte. Die Intensität beim Laufen ist 1,5 bis 2 mal so hoch wie beim Radfahren.
- Belastung: Keine Spitzenbelastungen !!! Immer schön locker fahren und die Straßen meiden (Unfallgefahr). Dann kann so eine Tour richtig toll werden.
- Schnee: Schnee ist schwer zu fahren. Immer wieder kommt man aus dem Gleichgewicht. Aber das Training fördert die Koordination und die Geschicklichkeit in hohem Maße. Fast wie wenn Ihr im Matsch fahrt. Das schult ungemein.
- Rad-Pflege: Nach der Tour unbedingt alle Teile ölen. Schnee reibt Euch locker jedes Fett und Öl vom Rad. Also ein wenig Pflege ist nötig.
- Risiko: Geht niemals ein Risiko ein !!! Wenn Euch eine Situation zu gefährlich erscheint, dann spielt nicht den Superhelden. Lieber Absteigen und 20 Meter schieben, als 3 Wochen im Gips liegen. Nichts ist wertvoller, als Eure Gesundheit. Ihr übt einen Sport aus und keinen Überlebenskampf. Wenn Ihr das Alles beherzigt, dann dürfte die nächste Ausfahrt ein pures Erlebnis werden. Und nur die Gewinner im Sommer haben auch im Winter trainiert. Wer lieber den warmen Ofen anschaut und Kekse isst, der wird im Frühjahr auch den dazugehörigen Rückstand haben.
In dem Sinne wünsche ich Euch noch ein paar tolle Tage im Schnee.
Hansi Hentschel
Bereits eine 20-jährige Tradition hat die Köppeltour des RCW zum Fahresabschluß hinter sich. Auch in diesem Jahr trafen sich 28 Mountainbiker des Vereines, um bei – 5 Grad und leichtem Schneetreiben eine Tour in die Dunkelheit auf den höchsten Berg des Vorderwesterwaldes – den Köppel – durchzuführen.
Gut eingepackt und hoch motiviert führte der Weg durch die Wälder bis hinter Neuhäusel. Dort hatte ein Vereinsmiglied eine Verpflegungsstation eingerichtet und alle konnten heißen Tee geniessen. Ohne Zwischenfälle kamen dann alle Fahrerinnen und Fahrer wohlbehalten und durchgefroren auf der Köppelhütte an. Der Köppelwirt begrüßte die RCW-ler herzlich und servierte Getränke und den legendären Aschenbraten. Dann wurden die RCW-ler noch vom Nikolaus besucht, der ausgiebig Geschenke verteilte und manch einem Fahrer noch Einiges zu sagen hatte.
Gutgelaunt und gestärkt traten die Mountainbiker dann gegen 21.00 Uhr die Heimfahrt nach Koblenz an. Durch dichtes Schneetreiben und ca. 10 cm Schnee wurden die Waldwege zum absoluten Erlebnis für alle Teilnehmer. Und darin waren sich dann alle einig: Im nächsten Jahr werden sie wieder dabei sein.
Hansi Hentschel
MTB-Fachwart
RCW Arzheim hat erneut einen Deutschen Meister
Bei den Deutschen Mountainbike-Meisterschaften in der Disziplin Cross-Country in Bad Salzdetfurth hatte sich der ausrichtende Verein mächtig ins Zeug gelegt. Schwierige Streckenabschnitte gepaart mit Ortsdurchfahrten und mächtig vielen Höhenmetern machten es den angereisten Startern nicht leicht. Für eine Deutsche Meisterschaft war sowohl die Lokalität, wie auch die gesamte Organisation einer Meisterschaft würdig.
Bei diesem Highlight des Jahres stand für den RCW Koblenz-Arzheim Heinrich Best in der Master-Klasse am Start. Er hat lange daraufhin trainiert und das ganze Saison-Programm darauf ausgerichtet. Er wollte an diesem Tag Top in Form sein.
Und so kam ihm dann auch seine optimale Vorbereitung zugute. Neben einem technisch einwandfreien Fahrstil konnte Best seine gute Form unter Beweis stellen und beendete das Rennen als Sieger. Bei der Siegerehrung wurde ihm dann auch das Trikot des Deutschen Meisters überreicht.
Für den RCW Koblenz-Arzheim ist dies nicht der erste Deutsche Meistertitel. Eine ganze Reihe von Fahrern konnten sich in den vergangenen Jahren bei Meisterschaften ganz vorne positionieren und etliche Meisterschaftstitel „abräumen“.
„Hierbei zeigt sich letztendlich, wie ausgezeichnet der RCW Koblenz-Arzheim schon über Jahre aufgestellt ist. Eine gute Tradition lässt sich hier erkennen“, erklärt MTB-Fachwart Hansi Hentschel. Hat sich der RCW doch schon in den 90-er Jahren ganz der Förderung von Nachwuchsfahrern verschrieben, so sind Vereinsvorstand und Trainer ständig bemüht, dem Nachwuchs die Türen zu guten Ergebnissen zu öffnen. Das gerade Heinrich Best den Meistertitel erringen konnte, freut Hentschel um so mehr. „Er ist für die Jugendlichen Vorbild und Idol zugleich. Und da er auch regelmäßig am Vereinstraining und den gemeinsamen Veranstaltungen teilnimmt, kann er sein Wissen und seine Fähigkeiten auch den Nachwuchsfahrern weitergeben. Er ist eine echte Bereicherung für das Vereinsleben. Hiervon profitieren natürlich alle Vereinsmitglieder.“
Hansi Hentschel
MTB-Fachwart und Jugendtrainer des RCW Koblenz-Arzheim e. V.





